Samstag, 24.09.2011 8:02 Uhr

Die DME der Kameraden schrillen.

2650:LHF.1 6320:LF-Z.1 LHF.1 RTW.2 BA-6 Charlottenburger Chaussee 75

 

Die Einsatzübung der Kameraden der FF Pankow, der FF Falkenberg und des Roten Kreuz Tempelhof beginnt.

 

Primäres Ziel der Übung war nicht die Brandbekämpfung, sondern das Retten von Personen sowie das Verhalten bei Atemschutzunfällen. 

 

 

 

Wie es meistens in der Realität auch ist, beginnt alles recht klein. Es werden 2 Staffeln zu einen Brand in einem Wohnhaus alarmiert. Durch mehrere fiktive Anrufer bei der Leitstelle (Übungsleitung) ergeht der Hinweis auf mehrere vermisste Personen innerhalb des Gebäudes.

Da in Berlin der Produktiveinsatz des Digitalfunk unmittelbar bevorsteht, wurde auch gleich mit entsprechenden Geräten gearbeitet. Parallel dazu kam noch der herkömmliche 2m Funk zum Einsatz. Diese Konstellation stellte eine besondere Herausforderung an alle Beteiligten dar.

 

Nachdem sich der Staffelführer des ersten eingetroffenen Fahrzeuges einen groben Überblick verschafft hatte, begann er mit der Einstufung der Maßnahmen.

 

Die Brandbekämpfung wurde beauftragt, sowie die umfangreiche Personenrettung begonnen.

 

Im weiteren Einsatzverlauf wurden 3 Personen gerettet. Plötzlich geschah es. Der Funkkontakt zu einem der eingesetzten Trupps bricht ab. Atemschutznotfall. Spätestens jetzt wurde es auch für die Kräfte des Roten Kreuz anstrengend. Neben den 3 geretteten Zivilpersonen rettten sich 3 Einsatzkräfte (ein vollständiger Trupp sowie ein Truppmann ohne seinen Truppführer) selbsttätig. Ein Truppführer sowie ein weiterer Trupp musste durch den Sicherheitstrupp mit der Schleifkorbtrage gerettet werden.

 

Abschliessend wurde der Verletztensammelplatz der Kollegen des Roten Kreuz spontan mit 10, plötzlich das Bewusstsein verlierenden, Patienten geflutet.

 

Somit ging ein lehrreicher Tag zu Ende.

 

Weitere Bilder dieser Übung finden sie in unserer Fotogallerie.

Vielen Dank für die Fotos an Stefan Rasch.