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Katastrophenschutzübung "Donnerschlag" 2004
Folgende Geschehnisse wurde simuliert:
In grossen Teilen des Bundeslandes Brandenburg ist die Energieversorgung ausgefallen. Die in Brandenburg verfügbaren Kräfte sind seit mehreren Stunden im Grosseinsatz und nicht mehr in der Lage die aufgelaufenen Einsätze zu bewältigen. In den frühen Morgenstunden wird durch das zuständige Ministerium für das Land Brandenburg Katastrophenalarm ausgelöst. Das Land Brandenburg stellt ein Amtshilfegesuch an das Land Berlin. Um 17:00 Uhr wird in Berlin für die 3. BSB (Brandschutzbereitschaft) Voralarm ausgelöst.

Datum Alarmzeit
10. September 2004 17:01Uhr
alarmierte(s) Fahrzeug(e) Alarmart Adresse Stadtbezirk
3. BSB +
FF2710
Voralarm Einsatz Besetzung
der Fw


Die Maschinerie setzt sich in Gang... Die Kameraden suchen Ihre Wache auf, Fahrzeuge werden nochmals gegengecheckt, einzelne Fahrzeuge werden vom Typ LF16-Z auf LF16-TS umgerüstet. Dem zuständigem Zugführer wird die Stärke der Fahrzeuge gemeldet. Die Fahrzeugführer erhalten diverse Vorabinformationen.

Datum Alarmzeit
11. September 2004 06:34 Uhr
alarmierte(s) Fahrzeug(e) Alarmart Adresse Stadtbezirk
3. BSB +
FF2710
Herstellung
der Marschbereitschaft
Sammelpunkt
der 3.BSB


Der 3. Brandschutzzug der 3. Brandschutzbereitschaft macht sich auf den Weg zum Sammelpunkt der 3.BSB


Der 3. Brandschutzzug der 3. Brandschutzbereitschaft macht sich auf den Weg zum Sammelpunkt der 3.BSB


Die 3. BSB macht sich auf den Weg nach Eisenhüttenstadt / Brandenburg. Zusätzlich reihten sich Kameraden des DLRG in den Verband ein. Weitere Kräfte des THW sowie des ASB waren bereits vor Ort.
Angekommen in der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt durften wir, dank der Versorgung durch die Kameraden des ASB, eine Stärkung zu uns nehmen.


alarmierte(s) Fahrzeug(e) Alarmart Adresse Stadtbezirk
3. BSZ
(Brandschutzzug)
Chemie Übungspunk 2
/

Einsatz eines Trupps, bestehend aus 3 Atemschutzgeräteträgern, zur Erkundung und Festellung der Gefahrenstoffnummer. Der Bereich wird weiträumig abgesperrt. Der Gefahrenstoff wurde identifiziert.

Ein weiterer Trupp bestehend aus 2 Atemschutzgeräteträgern mit leichtem Chemieschutzanzug rüstet sich aus.

Ein Rettungstrupp bestehend aus 2 Atemschuzgeräteträgern wird eingeteilt.

Ein Dekontaminationsplatz muss errichtet werden.


Der Dekontaminationsplatz wird in einem sicherem Bereich aufgebaut.
Eine stabile Wasserversorgung zur Speisung des LHF, sowie des Dekonplatzes (dort werden 2000L Wasser benötigt) wird aufgebaut.
Der Trupp mit den Chemieschutzanzügen ist unterwegs zur Unfallstelle.
Das Gefahrengut wurde aufgenommen, und in entsprechende Behältnisse gefüllt. Beide Trupps machten sich auf den Weg zum Dekontaminationsplatz.




Kurz vor erreichen des Dekonplatzes ging den Trupps die Luft "aus", was einen Wechsel der Atemschutzgeräte unter erschwerten Bedingungen zur folge hatte.

Nachdem die Trupps ihre umgebungsunabhängige Atemluftversorgung sichergestellt haben, begaben sie sich zum Dekonplatz. Dort wurden die Trupps dekontaminiert.


Parallel zu unserer Übung wurden noch weitere Szenarien durchgespielt.

Feuer Kesselwagen.
Rettung einer Person nach Stromschlag.
Alle Kräften kehrten gesund nach Hause zurück.



 
 
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